Visualisierung einer E-Fuel-Produktionsanlage: Hallen mit Solardach, Prozessanlagen und Tanklager für synthetisches Kerosin

E-Fuel-Anlagenbau

Fuel Production Technologies

Treibstoff aus Sonnenlicht, Luft und Wasser

Die Anlage

Vom Sonnenlicht bis zum fertigen Kerosin – an einem Standort

Unser Anlagenkonzept verbindet konzentrierte Solarwärme, CO₂ aus der Luft und grünen Wasserstoff zu einer durchgängigen Prozesskette für synthetisches Kerosin (Jet A-1). Die Kernkomponenten entwickeln wir selbst.

  1. Sonnenlicht
  2. Wärmespeicher
  3. CO₂ aus der Luft
  4. Wasserstoff
  5. Synthese
  6. Kerosin
Luftbild der Gesamtanlage: Linsenfeld, Wärmespeicher, Syntheseanlage und Tanklager
10.000
Linsen à ca. 1 m² im Sonnenfeld
≈ 4 m
lichte Höhe – darunter bleibt Weideland
24 × 40 × 10 m
Hochtemperatur-Wärmespeicher
3,8 Mio. l
Tanklager für Jet A-1

Computer-Visualisierungen einer Konzeptstudie. Maße, Mengen und Ausstattung sind Planungsannahmen und kein genehmigter oder ausgelegter Anlagenstand.

Komponenten

Die Kernkomponenten – selbst entwickelt

Die entscheidenden Baugruppen kaufen wir nicht als Standardprodukt zu, sondern legen sie selbst aus, konstruieren sie im eigenen CAD-Modell und führen sie bis zur Fertigungsplanung. So passen die Komponenten genau zueinander, und das Wissen bleibt im Unternehmen.

Luftbild über das Linsenfeld

01SonnenfeldEigenentwicklung

Linsenfeld

10.000 Linsen mit je rund einem Quadratmeter bündeln das Sonnenlicht wie eine Lupe. Sie werden motorisch der Sonne nachgeführt und stehen auf einem Stahlgerüst mit rund vier Metern lichter Höhe – die Fläche darunter bleibt landwirtschaftlich nutzbar.

  • Zweiachsige Nachführung
  • Agri-Solar: Weide und Energie auf derselben Fläche
  • Modularer Aufbau in Reihen
Lichtsammelbrücke zwischen Linsenfeld und Wärmespeicher

02LichtführungEigenentwicklung

Optik und Lichtkanäle

Im Brennpunkt jeder Linse lenkt ein Spiegel das Licht in ein innen verspiegeltes Rohr unter der Linsenreihe. Durch diese Lichtkanäle läuft das Licht bis zum Speicher – ohne Solarzellen und ohne Wärmeträgerflüssigkeit im Feld. In der Lichtsammelbrücke werden die 100 Lichtrohre über Umlenkspiegel gebündelt und durch Glasfenster in den Speicher geführt.

  • Licht statt Flüssigkeit im Feld
  • Verspiegelte Lichtkanäle
  • Lichtsammelbrücke mit Umlenkspiegeln
Wärmespeicher mit Dampferzeuger

03Energie rund um die UhrEigenentwicklung

Hochtemperatur-Wärmespeicher

Ein Baukörper von 24 × 40 × 10 Metern speichert die Sonnenwärme bei sehr hohen Temperaturen in Gestein bzw. Sand. Ein Dampferzeuger macht daraus Dampf und Heißwasser für die Prozesse – auch nachts und an trüben Tagen.

  • Feststoffspeicher (Gestein/Sand)
  • Integrierter Dampferzeuger
  • Kontinuierlicher Anlagenbetrieb
DAC-Module im Vordergrund der Anlage

04CO₂ aus der LuftEigenentwicklung

Direct Air Capture (DAC)

Ventilatoren saugen Umgebungsluft durch ein Filtermaterial, das CO₂ bindet. Die Wärme aus dem eigenen Speicher löst das CO₂ wieder heraus – so wird die Solarwärme direkt für die Rohstoffgewinnung genutzt.

  • Modulare Filtereinheiten
  • Regeneration mit Speicherwärme
  • Kein fossiler Kohlenstoff

05Grüner WasserstoffEigenentwicklung

Elektrolyseur

Platzhalter: Unser Elektrolyseur erzeugt aus Wasser den grünen Wasserstoff für die Synthese. Auslegung, Stack-Konzept und Einbindung in den Wärme- und Stoffkreislauf der Anlage entwickeln wir selbst. Technische Kennwerte folgen.

  • Eigene Stack-Auslegung
  • Abgestimmt auf Synthesebedarf
  • Wärmeintegration in die Anlage
Syntheseraum mit Reaktor im Stahlgerüst

06Vom Gas zum TreibstoffEigenentwicklung

Synthese und Veredelung

Im Hauptreaktor werden CO₂ und Wasserstoff an einem Eisen-Katalysator direkt zu Kohlenwasserstoffen umgesetzt (Fischer-Tropsch aus CO₂). Ein zweiter Reaktor verlängert die Moleküle in den Kerosin-Bereich, die Kolonne trennt das fertige Jet A-1 ab.

  • CO₂-basierte Fischer-Tropsch-Synthese
  • Oligomerisierung im Zeolithreaktor
  • Destillation zu Jet A-1

Eigenes Know-how

Von der Anforderung bis zur Fertigungsdatei

Hinter jeder Komponente steht eine durchgängige Engineering-Kette, die wir selbst aufgebaut haben: Anforderungen werden über drei Ebenen nachverfolgt, jede Änderung wird bis in die betroffenen Baugruppen sichtbar, und die Konstruktion endet in normkonformen Fertigungsdaten nach ISO 10303.

Mehr zu unseren Engineering Systems
Kühe weiden unter dem aufgeständerten Linsenfeld
Doppelte Flächennutzung: Unter dem Linsenfeld bleibt die Weide erhalten.

Einblicke

Unsere Anlage im Video

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